JETZT KANINCHEN IMPFEN

Liebe Kaninchenbesitzer!

Ab sofort können wir Ihnen im Tierspital Korneuburg einen neuen Impfstoff für Ihren Liebling anbieten. Es handelt sich hierbei um einen einzigartigen Kombinationsimpfstoff, der gleichzeitig vor Myxomatose und RHD (Rabbit Hemorrhagic Disease) schützt. Die Immunität tritt bereits drei Wochen nach der Impfung ein und hält ein Jahr. Eine Wiederholungsimpfung ist daher nur mehr einmal jährlich notwendig. Kaninchen können ab einem Alter von fünf Wochen geimpft werden.

Die Myxomatose ist eine Viruserkrankung, die durch das Leporipoxvirus hervorgerufen wird. Die Übertragung erfolgt durch den direkten Kontakt mit infizierten Kaninchen, kontaminiertes Grünfutter und durch stechende Insekten. Eine gezielte Behandlung ist leider nicht möglich und die Überlebenschancen sind daher  sehr gering.

Die Rabbit Hemorrhagic Disease (RHD) ist ebenfalls eine Viruserkrankung und wird durch das Calicivirus ausgelöst. Der Erreger wird auf die gleiche Weise wie bei der Myxomatose übertragen. Auch hier gibt es keine gezielten Behandlungsmöglichkeiten und die Erkrankung endet in der Regel tödlich für das Tier.

 

Der einzige Schutz vor diesen beiden Erkrankungen ist eine rechtzeitige Impfung im Frühjahr.
Für weitere Fragen steht Ihnen das Team vom Tierspital Korneuburg gerne zur Verfügung!!

 

SCHÜTZEN SIE IHREN LIEBLING UND KOMMEN SIE JETZT IMPFEN!!!

3. ERSTE-HILFE KURS

DRITTER ERSTE HILFE KURS IM TIERSPITAL KORNEUBURG

 

Aufgrund der großen Nachfrage und positiver Resonanz auf den im Frühjahr abgehaltenen Kurs, hat sich das Team vom Tierspital Korneuburg entschlossen im Herbst abermals einen Erste Hilfe Kurs für Hunde- und Katzenbesitzer zu veranstalten.

  

DATUM: 19. November 2011

BEGINN: ca. 13 Uhr (Dauer ca. 7h)

ORT: Tierspital Korneuburg, Laaerstraße 62, 2100 Korneuburg

 

 Im Kurs wird das richtige Verhalten im Umgang mit Notfällen beim Haustier erlernt. Nach einem ausführlichen theoretischen Teil wird das richtige Anlegen von Verbänden sowie die Beurteilung des Gesundheitszustandes am lebenden Tier geübt. Teilnehmer sind herzlich eingeladen  ihre eigenen geduldigen Vierbeiner mitzubringen.

Im Unkostenbeitrag von 50 Euro sind Essen und Getränke, sowie ein reich gefüllter Geschenksack der Firma Royal Canin enthalten. Weiters bekommt jeder Teilnehmer ein Skriptum um das Erlernte bei Bedarf nachzulesen. 

Sie können sich ab sofort bei unserer Rezeption anmelden und/oder weiter informieren. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt.

Lernen Sie Ihrem Tier im Notfall zu helfen, es könnte sein Leben retten!!!

 

Ort: Laaerstraße 62, 2100 Korneuburg

Öffnungszeiten:  Mo-Sa 8-12 und Mo-Fr 15-19 Uhr

Telefonnummer: 02262-75520

Email: ordination@tierspital-korneuburg.at

Zweiter erste Hilfe Kurs für Hund und Katze im TSP Korneuburg

An einem regnerischen Samstag Ende Mai war es wieder einmal soweit…

Im Tierspital Korneuburg wurde der zweite erste Hilfe Kurs für Haustiere abgehalten.

Start war gegen 13 Uhr. Die Teilnehmer/innen wurden zuerst in einem sehr ausführlichen theoretischen Teil über das richtige Verhalten in zahlreichen Notfällen bei Hund und Katze aufgeklärt. Viele Beispiele aus der Praxis trugen dem besseren Verständnis des Erklärten bei. Von Biss- verletzungen und Vergiftungen bis hin zu Herzproblemen und Krampfanfällen reichte die breite Themenpalette. Interaktivität war gewünscht und die Veranstalter freuten sich über die zahlreichen gestellten Fragen.

In einer Pause stärkten sich alle bei Kaffee, Getränken und Keksen und diskutierten lebhaft das eben gehörte.

 

Nach dem theoretischen Teil hieß es Hand ans Tier. Es wurde in Kleingruppen an mehreren Stationen geübt. Jeder Teilnehmer hatte nun die Gelegenheit am lebenden Tier den Gesundheitszustand zu beurteilen und das richtige Anlegen von Verbänden zu üben. Geduldige Hunde und Katzen standen hierfür zur Verfügung

Gegen 20 Uhr war dann Schluss.

 

Die Teilnehmer/innen gingen reich beschenkt und um viele Erfahrungen reicher nach Hause. Die Firma Royal Canin stellte für jeden Teilnehmer eine Tasche voll gefüllt mit Futter, erste Hilfe Paket, etc. zur Verfügung. Die Firma Celsus Med unterstützte diese  Veranstaltung mit Gratis Verbandsmaterial und präsentierte zugleich ihre neuen Salbenprodukte auf Honigbasis.

Für die tolle Unterstützung möchte ich mich auch auf diesem Wege noch mal ganz herzlich bedanken.

 

Das feedback war überwältigend positiv und wir freuen uns, dass es offensichtlich nicht nur den Vortragenden großen Spaß bereitet hat.

 

Im Herbst wird der nächste erste Hilfe Kurs stattfinden und wir würden uns wieder über Ihre zahlreiche Teilnahme freuen. Die Warteliste ist bereits geöffnet.

Für weitere Fragen erkundigen Sie sich gerne jederzeit bei unserer Rezeption (02262-75520) oder unter ordination@tierspital-korneuburg.at.

 

 

Auf ein baldiges Wiedersehen freut sich Ihr Team vom Tierspital Korneuburg

(www.tierspital-korneuburg.at)

 

ERSTE-HILFE KURS

Wie Sie der ein oder anderen Zeitung in den letzten Tagen entnehmen konnten, oder bei NÖ heute am 26.02. vielleicht gesehen haben, veranstalten wir vom Team des Tierspitals Korneuburg regelmäßig Erste-Hilfe Kurse für Hund und Halter.

 Hierbei wird Ihnen in einem ausführlichen theoretischen Teil Wissenswertes über Notfallsituationen und Ersthilfe bei Hund und Katze näher gebracht. Dieses wird mit praxisnahen Beispielen aus dem tierärztlichen Alltag untermauert und sie werden lernen in entsprechenden Situationen richtig reagieren zu können.

Denn Sie sind in der Regel als Ersthelfer bei ihrem eigenen Liebling vor Ort und können ihm mit einfachen aber richtigen Handgriffen gegebenenfalls das Leben retten.

Im anschließenden praktischen  Teil lernen sie die Vitalparameter und den Kreislaufzustand ihres Tieres zu beurteilen. Weiters üben Sie das richtige Anlegen von Verbänden. Darüber hinaus können sie sich am Dummy den Ablauf der Reanimation für den Ernstfall  zu Eigen machen.

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns entschlossen baldigst wieder einen Kurs für sie zu veranstalten. Der Termin hierfür ist Samstag der 28. Mai ab 13:30. Die Dauer des Kurses wird in etwa 5 -6 Stunden betragen. Ein Skript ist im Kursbeitrag von 50 Euro enthalten. Die Mindestteilnehmeranzahl beträgt 15 Personen. Aufgrund der intensiven praktischen Übungen ist die Teilnehmeranzahl auf 25 Teilnehmer beschränkt.

Anmeldungen können sie per email an ordination@tierspital-korneuburg.at richten oder gerne auch telefonisch bei unserer Rezeption durchführen.

Wir hoffen uns ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns Sie im Mai beim nächsten Erste-Hilfe Kurs begrüßen zu dürfen.

Der chronische Schmerz

Tiere, die an chronischen Schmerzen leiden, haben wie wir Menschen dadurch eine bisweilen stark eingeschränkte Lebensqualität. Beinahe jeder Mensch hat schon ein oder mehrere Male mit mehr oder weniger starken Schmerzen zu tun gehabt. Ob Zahnschmerzen, die beim Essen irritieren oder Rückenschmerzen, die bei allen Bewegungen behindern, niemand sollte länger als nötig daran leiden.

Der akute Schmerz ist ein Warnsignal des Organismus um eine Fehlfunktion oder Störung des betreffenden Organs oder Gebietes dem Gehirn zu melden. Der Mensch geht darauf hin zum Arzt und lässt sich untersuchen und behandeln. Unsere Haustiere sind auf die Hilfe ihrer Besitzer angewiesen. Meist lässt sich die Ursache für akuten Schmerz klar erkennen, manches Mal aber bleibt der Grund dafür im Verborgenen. Dauert der Schmerz länger als drei Wochen an, sprechen wir von einer Schmerzkrankheit.

Diese ist gekennzeichnet von nicht verschwindenden, chronischen Schmerzen, die durch äußere Einflüsse, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Jahreszeit etc. beeinflusst werden können. Sie macht den Körper auf Grund des Schmerzes krank. Bei muskulo-skelettalen Erkrankungen wie Arthrosen, Discospondylitiden, Tendopathien handelt es sich um Veränderungen der Gelenke, der Zwischenwirbelräume und der Sehnen. Diese können sehr schmerzhaft sein und bedürfen intensiver Behandlung.

Da meist ältere Tiere chronische Schmerzpatienten sind, braucht es zur richtigen Behandlung ein therapeutisches Konzept. Denn alte Tiere zeigen häufig eine eingeschränkte Funktion vieler innerer Organe wie der Nieren, der Leber und des Magen-Darm- Apparates. Deswegen ist es von entscheidender Wichtigkeit die am besten verträglichen und aufeinander abgestimmten Medikamente anzuwenden. Regelmäßige Blutbildkontrollen überprüfen die Verträglichkeit für den Patienten

Für die meisten Patienten ist es von großem Vorteil sie mit Neuraltherapie zu behandeln. Mithilfe von Injektionen mit Lokalanästhetika werden Schmerzen direkt bekämpft, die Wirkung ist rasch und zuverlässig. Daneben besteht ein Langzeiteffekt auf Grund der sich ändernden Durchblutungsverhältnisse im behandelten Gebiet. Auch Narben am Körper, veränderte Zähne, Zahnfehlstellungen, entzündete Analdrüsen oder andere chronische Entzündungen wirken als Störfeld und können zu einer Schmerzkrankheit maßgeblich beitragen, ja diese sogar verursachen.

Diese Störfelder aufzuspüren und zu eliminieren ist wichtig, um größtmögliche Beschwerdefreiheit zu erreichen und zu bewahren. Denn ein nicht saniertes Störfeld bleibt immer krankheitsauslösender oder krankheitsverstärkender Faktor.  Und sehr häufig der Grund für chronischen Schmerz.

Brustkrebs bei Hund und Katze – der fifty-fifty Tumor

Brustkrebserkrankungen finden sich beim Hund, und da vorwiegend bei weiblichen Tieren, viel häufiger als bei der Katze. Meist gehören diese Tumoren zu den sogenannten Weichteilsarkomen, also Tumoren des Binde- und Drüsengewebes. Beim Hund sind dies Adenome und Adenokarzinome der Brustdrüsen, bei der Katze sehr häufig auch Spindelzellsarkome. Aber auch andere Tumorformen kommen vor.

Adenome sind gutartige Tumoren, die nach operativer Entfernung ohne nachfolgende Therapie geheilt sind. Adenokarzinome sind der böse Zwilling der gutartigen Geschwülste und bedürfen zu ihrer Heilung nachfolgender Maßnahmen wie Chemotherapie oder radioaktiver Bestrahlung.

Bei 50% aller Erkrankungen der Brustdrüsen beim Hund handelt es sich um gutartige Veränderungen, die anderen 50% sind bösartig. Und von diesen ist die Hälfte noch besonders aggressiv und maligne. Rechtzeitige Erkennung und Entfernung stellt die beste Basis zur Behandlung von Brusttumoren dar. Tumoren bis zur Größe von ca. 5mm bis maximal 10mm können noch einfach als Knoten entnommen werden, bei Veränderungen die größer sind als genannt ,empfiehlt sich die zumindest teilweise Resektion der Milchleiste, um sicher zu gehen, dass auch alle veränderten Stellen entfernt wurden und um eine weitere Ausbreitung der Krebserkrankung zu verhindern. Adenokarzinome haben eine Tendenz zur Metastasierung, d.h. sie bilden Tochtergeschwülste in anderen Organen wie der Lunge, im Gehirn oder im Skelettsystem. Wenn es bereits zur Metastasierung gekommen ist, macht die Entfernung der sichtbaren Knoten oft wenig Sinn, da die Tochtergeschwülste den Körper des Patienten rasch erschöpfen.

Bei Katzen sind Veränderungen an den Brustdrüsen fast immer bösartig, gutartige Tumoren kommen nur sehr selten vor. Das zeigt die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung von Krebserkrankungen, denn nur durch das rasche Erkennen und Entfernen von selbst nur winzig anmutenden Knoten hat der Patient Aussicht auf Heilung.

Untersuchen sie als Tierbesitzer selbst immer wieder das Gesäuge ihres Hundes oder ihrer Katze. Wenn sie Veränderungen feststellen, lassen sie den Tierarzt einen fachmännischen Blick darauf werfen. In manchen Fällen kann durch eine fast schmerzlose Feinnadelbiopsie geklärt werden um welche Art von Tumor es sich handelt. Niemals falsch ist es, jeden Knoten im Gesäuge schnellstmöglich zu entfernen. Eine pathohistologische Untersuchung des entfernten Tumors bestimmt über das weitere therapeutische Vorgehen. Der Pathologe erkennt die Art des Tumors und gibt dem behandelnden Tierarzt die Möglichkeit, die richtigen Medikamente zur Weiterbehandlung zu verwenden.

Denn jeder Tumor braucht sein spezifisches Heilmittel !!!

  

   

WAS TUN WENN MEIN KANINCHEN EINE DICKE BACKE HAT?

   

Schecki ist 2 Jahre alt und war bis vor kurzem ein kerngesundes, fröhliches, verschmustes und gut ernährtes Kaninchen, das stetig mit seinen Kameraden im Freigehege herumtollte. 

Eines Morgens bemerkten die Besitzer, dass Schecki weniger frisst und sich in eine Ecke des Freigeheges zurückzieht. 

Als Schecki das erste Mal in unsere Klinik kam, war die linke Backe stark geschwollen. Auch unter dem Auge war eine deutliche Schwellung zu sehen. 

  

  

 

WAS NUN? 

Schwellungen an der Backe können beim Kaninchen mehrere Ursachen haben. Gründe dafür sind einerseits virale Erkrankungen (Leukose), andererseits ein Knochentumor oder ein Kieferabszess sein. 

Bei Schecki konnte schon bei der Palpation ein Tumor ausgeschlossen werden. Als nächstes wurde eine Punktion vorgenommen, um den Inhalt der Schwellung festzustellen. Bei Schecki konnte Eiter sichergestellt werden.

Nun war die Diagnose klar: 

KIEFERABSZESS

 

Wie entsteht so etwas? 

Kieferabszesse werden meist durch Zahnerkrankungen hervorgerufen. Fehlstellungen der Zähne führen zu veränderten Druckverhältnissen beim Kauvorgang. Es kommt zu verstärktem apikalem Zahnwachstum und die Zähne beginnen durch die Kieferbegrenzung durchzubrechen. Es kann zur Lockerung der Zähne in den Alveolen kommen, sodass sich Keime festsetzen können und sich Eiter bildet. Bei Kieferabszessen im Oberkiefer besteht die Gefahr, dass es zu Eitereinbruch in die Nasenhöhle oder Augenhöhle kommt. 

 

Typische Symptome 

Schecki hat eines der wichtigsten Symptome gezeigt: Er hat nicht mehr viel gefressen. Manche Kaninchen fressen bei dieser Erkrankung schon nicht mehr, bevor die Backe so dick ist, dass wir es bemerken.   

Manchmal ist auch erhöhter Speichelfluss zu sehen und die Tiere ziehen sich vermehrt zurück. Oft beobachten wir auch Verdauungsprobleme, die sich vor allem in weicherem Kot äußern. 

 

Diagnose 

 Wie schon erwähnt gibt die Palpation Aufschluss über die Art der Konsistenz der Umfangsvermehrung. Weiters ist eine genaue Inspektion der Maulhöhle erforderlich, bei der auf Kantenbildungen an den Zähnen, Schleimhautverletzungen, Lockerung der Zähne und Eiter zu achten ist. Es wird überprüft, ob durch Druck auf den Abszess Eiter aus den Alveolen austritt. Außerdem sollte unbedingt ein Röntgenbild angefertigt werden. Abszesse stellen sich als Weichteilverschattung dar. Auch Veränderungen des Knochens können beurteilt werden. 

 

Therapie 

Wichtig zu wissen ist, dass eine Therapie mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. In dieser Zeit muss das Kaninchen in regelmäßigen Abständen dem Tierarzt vorgestellt werden. 

Erster Schritt der Behandlung ist es den Abszess in Sedierung zu spalten (d.h. es wird ein Schnitt in die Backe gemacht), damit der gesamte Eiter ausgeräumt und die Wunde mit einer desinfizierenden Lösung gespült werden kann. Sollten Zähne locker sein, dann müssen diese unbedingt gezogen werden, da diese erneut zu Eiterungen führen können. Zusätzlich muss eine antibiotische Therapie begonnen werden. Diese kann bis zu 6 Wochen dauern. Die Abszesshöhle muss zunächst täglich, später in größer werdenden Abständen gespült werden. 

Viele Kaninchen fangen nicht gleich an selbstständig zu fressen, diese müssen zu Beginn zwangsgefüttert werden und manchmal benötigen sie zusätzlich Infusionen. 

 

Prognose 

Hier gilt es vorsichtig zu sein. Wenn nur wenige oder einzelne Zähne betro ffen sind ist die Prognose gut, sind mehrere Zähne bzw. auch knochige Veränderungen vorhanden, ist die Prognose vorsichtig zu stellen. 

 

SCHECKI 

Auch bei Schecki wurde ein Röntgen gemacht, auf dem eine Weichteilschwellung zu sehen war. Außerdem konnte bei der Inspektion der Maulhöhle eine kleine Verletzung in der Backenschleimhaut gefunden werden, in der sich über längere Zeit das Futter verfangen hat und dies der Grund für die Eiterbildung war. Somit blieb Schecki eine Zahnextraktion erspart. Schecki hat jetzt schon einige Wochen Therapie hinter sich und befindet sich schon am Weg der Besserung. Er frisst brav und endlich ist bei der Spülung der Backe fast kein Eiter mehr zu sehen. Bis die Schwellung ganz verschwunden ist, muss noch einige Male die Wunde gespült und mit Antibiotikum weiter behandelt werden. Dann aber kann er hoffentlich zu seinen Kameraden ins Freigehege zurück. 

  

Wildschweinseuche Morbus Aujezky (Pseudowut) – eine Gefahr für Ihren Hund ??

Nachdem sich die Nachricht über 2, mutmaßlich an dieser Krankheit verstorbene Jagdhunde im Bezirk Korneuburg herumgesprochen hat, sehen wir vom Team des Tierspitals Korneuburg es als unsere Pflicht, unsere Hundehalter über die Fakten dieser Krankheit aufzuklären. Vorweg zu nehmen ist, dass die Todesursache Aujezky’sche Krankheit bei Hunden von den Behörden im Bezirk Korneuburg noch nicht bestätigt wurde. Auch Bezirksjägermeister Josef Fritz gibt in einem Gespräch gegenüber der NÖN am 04.01.2011 diesbezüglich Entwarnung.

Bestätigt wurde lediglich die Existenz von infiziertem Wild im Bezirk Korneuburg.

 

Was hat es nun aber mit dieser Krankheit auf sich und was sollten Sie als Hunde/Katzenhalter im Bezirk Korneuburg beachten???

Der Erreger:

Der Erreger dieser Krankheit ist ein Virus aus der Familie der Herpesviren, dessen Hauptwirt das Schwein ist. Andere Tiere (Hund, Katze, Frettchen) können ebenso erkranken. Diese sind Endwirte, d.h. eine Übertragung von infiziertem Endwirt zu gesunden Fleischfressern und auch dem Menschen erfolgt nicht.

 Die Aufnahme des Virus erfolgt über Mund und Nase, Bei Hund und Katze in der Regel über das Fressen von rohem, infiziertem Fleisch oder direktem Kontakt zu infizierten Wildschweinen. Die Aufnahme von Kot und Urin spielt für die Ansteckung eine geringe Rolle.

Die Symptome:

Die Inkubationszeit beträgt 2-9 Tage und verläuft innerhalb einer Woche tödlich!!

Typische Symptome beim Hund sind: Apathie, verstärkte Atmung, Speichelfluss (Pseudowut), Fieber sowie hochgradiger Juckreiz. Dieser kann bis hin zur Selbstverstümmelung führen. In der Regel kommt es innerhalb von 24h nach Auftreten der Erstsymptome zu Bewusstseinseintrübung, Krämpfen, Lähmungen und schließlich zum Tod.

Die Therapie:

Derzeit gibt es für diese Erkrankung keine Therapie. Aufgrund der Anzeigepflicht müssen verdächtige Hunde und Katzen (auch verstorbene) immer dem Tierarzt vorgestellt werden!!

Prophylaxe:

Eine Impfung gegen diese Erkrankung existiert derzeit in Österreich nicht. Vorsorgemaßnahmen sollten sich darauf beschränken, in Gebieten mit Aujezky infizierten Wildschweinen Hunde nicht unkontrolliert frei zu lassen. Insbesondere die Aufnahme von rohem Wildschweinfleisch, sowie der direkte Kontakte mit Wildschweinen sollte absolut vermieden werden. Insbesondere bei Jagdhunden und dem Kontakt mit Schusswunden infizierter Tiere ist erhöhte Vorsicht geboten.

Für weitere Fragen wenden sie sich gerne an das Team vom Tierspital Korneuburg !!!

 Quellen: AGES (http://www.ages.at); APA

OP-Nachsorge

OP-NACHSORGE

WAS SOLL MAN NACH DER OPERATION BEACHTEN?

Solange das Tier in Narkose ist oder noch nachschläft, sollte es auf eine saubere und wärmende Unterlage (Decke, Leintuch oder dgl.) am Boden gelegt werden. Damit Katzen in der Aufwachphase nicht umhertaumeln oder sich verkriechen können, können sie im Korb oder Käfig verbleiben. Dieser wird mit einem Tuch abgedunkelt und das Tier in Ruhe belassen. Die Zimmertemperatur soll mindestens 22° – 24° C betragen. Nachschlafende Tiere können auch neben einem warmen Heizkörper gelagert werden.
Sollte Ihr Tier Atemschwierigkeiten haben, ziehen Sie dessen Zunge vor und verständigen Sie uns sofort.
Lassen Sie Ihr Tier auf keinen Fall an der Wunde lecken, es könnte dadurch vorzeitig die Operationsnähte entfernen und die Wunde aufplatzen lassen. Sollte das Tier an der Wunde zu lecken beginnen, ermahnen Sie es sofort, ziehen Sie ihm ein T- Shirt oder ähnliches über und besorgen sich von uns eine passende Halskrause. Tiere können in der Regel auch mit der Halskrause fressen und trinken. Besonders nachts oder bei Abwesenheit ist die Halskrause unbedingt am Tier zu belassen.
Bieten Sie Ihrem Tier erst ca. 6 Stunden nach der Operation Wasser an, anfangs am Besten nur schluckweise. Bei Erbrechen unterlassen Sie weitere Versuche für die nächsten Stunden. Zu Fressen bekommt Ihr Liebling auf jeden Fall erst am folgenden Tag. Verweigert Ihr Hausgenosse die Nahrungsaufnahme so ist dies für 1 bis maximal 2 Tage normal.
Sollte ihr Tier 6 Stunden nach der Narkose immer noch schlafen oder sehr benommen sein, müssen Sie sich mit uns in Verbindung setzen.
Lassen Sie Ihr Tier nicht springen und führen Sie Ihren Hund für etwa zwei Wochen nur an der Leine. Verhindern Sie unkontrollierte Ausläufe.
Die Wundkontrolle erfolgt nach 2 – 3 Tagen, bei Auffälligkeiten jedoch sofort.
Die Nähte werden i.d.R. nach 10 Tagen gezogen.

Unsere neue Homepage

Liebe Besucher unserer Homepage!

Wie Sie wahrscheinlich schon gesehen haben wird unsere Homepage gerade überarbeitet und somit an die neue Generation der Internets angepasst.
Neben eines neuen Designs werden auch mehr Informationen für Sie in Zukunft zur Verfügung stehen!
Weiters sind wir stolz Ihnen ab sofort die Möglichkeit zu bieten sich für unseren kostenlosen Newsletter einzutragen.(Anmeldung siehe rechts) Sie können damit in unregelmäßigen Abständen interessant Informationen rund um Ihr Haustier und unsere Tierklinik empfangen.
Wir bitte um Entschuldigung, dass einzelne Artikel noch nicht in gewohnter Form abgerufen werden können. Wir sind jedoch bemüht unsere Homepage so schnell als möglich fertig zu stellen.
Der Betrieb unseres Tierspitals läuft natürlich unterdessen uneingeschränkt in gewohnter Qualität weiter!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Spass beim Stöbern auf unserer neuen Seite!

Ihr Team vom Tierspital Korneuburg!